• 30.04.2015

Am Himmel ein Regenbogen

Weihbischof Michael Gerber am Heiligtum der Berufung


Vor seiner Bischofsweihe am Sonntag, 8. September 2013 pilgerte Michael Gerber von seiner Heimat Oberkirch nach Freiburg. Dabei machte er am Samstag auch am Heiligtum der Berufung bei Freiburg halt. Gut 250 Menschen hatten sich versammelt, um dem neuen Weihbischof ihre Unterstützung und ihr Gebet zuzusichern.

 

Weihbischof Michael – Ein Bischof mit vielen Wurzeln

Grundstein1.JPGWelche Schönstattgemeinschaft sich wohl am meisten über die Ernennung von Weihbischof Michael freut? Diese Frage könnte man sich angesichts des Jubels stellen, der an ganz verschiedenen Ecken losbrach. Michael Gerber ist Mitglied des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester; allerdings ist sich der Familienbund sicher, dass er auch ein Stück „sein“ Weihbischof ist, da Michael Gerber als Bundeskind hier einen entscheidenden Teil seiner Prägung erfahren durfte. Und dann, klar, die Mädchenjugend! Auf die Frage einer Mutter, warum sie ihre Tochter zur Mädchenjugend Freiburg schicken sollte, kam prompt die Antwort: „Weil wir den coolsten Standesleiter haben“. Darüber hinaus war er auch über viele Jahre hinweg sowohl als Jugendlicher als auch als Priester bei der SMJ aktiv. Mit dir im Bund – als Schönstattfamilie!


Wir gehen mit!

Wer Michael Gerber kennt weiß, dass es ihm ein sehr großes Anliegen ist, sich von vielen Menschen im Gebet getragen und begleitet zu wissen. Daher bekam er am Ende des Gottesdienstes zwei Geschenke im Namen der Regio Freiburg überreicht.  Der Rektor des Heiligtums Mons. Peter Falk übergab eine Kopie des Grundsteines des Heiligtums der Berufung den Georg Reinle, ein junger Steinmetz aus der Regio, angefertigt hat. Auf diesem Grundstein befindet sich das Motiv der beiden Hände, das Weihbischof Michael als tragender Bestandteil seines Wappens gewählt hat. (Näheres sieh unter der Beschreibung der Insignien). Außerdem wurde ein Kästchen übergeben, das viele Gebetsversprechen beinhaltet. Viele Menschen haben eine Postkarte geschrieben auf der sie ein Gebet, ein Bibelzitat, einen Pater-Kentenich-Spruch oder ähnliches auswählten und Weihbischof Michael ihr begleitendes Gebet zusicherten. Das Kästchen wird nun Platz in seiner Hauskapelle finden und so eine Verbindung zu vielen Betern darstellen. Mit dir im Bund - in den einzelnen Haus- und Herzensheiligtümern!


Wir brauchen alle Berufungen!

Gebetsschatz1.JPGEin Schwerpunkt der unterschiedlichen Ansprachen war die Berufung eines jeden zu seiner originären Lebensform. Besonders hob Weihbischof Michael  immer wieder hervor, wie wichtig die Ehepaare und Kinder für die Zukunft der Kirche sind. Dies machte er nicht nur durch konkrete Beispiele und persönliche Erfahrungen deutlich, sondern auch durch viele kleine Details am Weihesonntag. Die ersten Worte bei der Ansprache im Münstern galten den Kindern: „Schön, dass so viele Kinder heute Nachmittag da sind, ihr seid die Zukunft und die Hoffnung der Kirche.“ Diese waren von ihm auch eingeladen, alle vorne Platz zu nehmen, damit sie die Liturgie mit verfolgen konnten. Danach gab es für alle Kinder Seifenblasen als kleines Geschenk. Beeindruckend auch, wie er seinen Wahlspruch interpretierte und mit folgenden Worten seine Ausführungen begann: „Mit dir im Bund, das ist das Wort, das Gott zu uns Menschen spricht. Mit dir, Abraham, mit dir, Sara, will ich einen neuen Anfang  machen. Eigentlich interessant: am Beginn Israels und am Beginn der Kirche des neuen Gottesvolkes steht jeweils ein Ehepaar: Abraham und Sara, Maria und Josef.“  Mit dir im Bund – im Miteinander von geistlichen Berufungen und Familien.


Mit Dir im Bund…

Noch ein Letztes: Als die immer wieder größer werdende Pilgerschar am Samstag vom Heiligtum der Berufung Richtung Freiburger Innenstadt weiterzog, zeigte sich am Himmel ein Regenbogen – Mit dir im Bund!

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